Ostsee · Küste · Ökologie · Öffentlichkeit

Baltic Reef Project

Künstliche Küsten- und Riffstrukturen für die Zukunft der Ostsee.

Ein interdisziplinäres Projekt an der Schnittstelle von Ökologie, Küstenschutz, Gestaltung, öffentlicher Teilhabe und künstlerischer Forschung.

Worum es geht

Ein Projekt an der Schnittstelle von Küstenraum, Ökologie und öffentlicher Vorstellungskraft

Das Baltic Reef Project untersucht, wie künstliche Riff- und Küstenstrukturen in der Ostsee ökologisch, räumlich und gesellschaftlich wirksam werden können. Im Zentrum steht die Frage, wie solche Strukturen nicht nur als technische Infrastruktur, sondern als Verbindung von Meeresökologie, Küstenschutz, Material- und Formforschung, öffentlicher Vermittlung und künstlerischer Praxis gedacht werden können.

Das Projekt versteht Küste nicht nur als bedrohten Rand, sondern als einen Ort, an dem sich ökologische, politische, materielle und kulturelle Zukunftsfragen verdichten. Es entwickelt dafür Bilder, Konzepte und Formate, die wissenschaftliche, gestalterische und öffentliche Perspektiven zusammenführen.

Vision & Mission

Eine regenerative, gesellschaftlich verankerte und langfristig tragfähige Zukunft für die Ostsee

Das Baltic Reef Project versteht die Herausforderungen der Ostsee nicht als voneinander getrennte Einzelprobleme, sondern als Teil eines zusammenhängenden Systems. Eutrophierung, Sauerstoffmangel, zunehmende Trübung, steigende Wassertemperaturen, der Rückgang von Fischbeständen, der Verlust von Seegraswiesen und Biodiversität sowie wachsende Anforderungen an den Küstenschutz greifen ineinander – und verlangen nach Lösungen, die ökologisch, gesellschaftlich und räumlich zugleich gedacht werden.

Ziel ist eine Ostsee, die ökologisch regeneriert, gesellschaftlich getragen und wirtschaftlich sinnvoll integriert ist. Das Projekt entwickelt dafür Ansätze, die lokal verankert, interdisziplinär anschlussfähig und langfristig skalierbar sein können.

Mission

Das Baltic Reef Project schafft die Grundlage für eine Ostsee, die ökologisch regeneriert, gesellschaftlich getragen und wirtschaftlich sinnvoll integriert ist – indem es Menschen befähigt, aktiv an der Zukunft ihrer Küste mitzuwirken.

Ökologische Regeneration als gestaltbarer ProzessKünstliche und naturbasierte Riffstrukturen können Lebensräume schaffen, Seegrasentwicklung unterstützen, Sedimente stabilisieren und langfristig zur Verbesserung ökologischer Funktionen beitragen.
Die Küste als gemeinsamer GestaltungsraumAnwohner:innen, Schulen, Besucher:innen und lokale Akteur:innen sollen nicht nur zuschauen, sondern sich über Pflege, Monitoring, Beteiligung und Vermittlung aktiv einbringen können.
Ocean Literacy als kultureller StandardWissen über die Ostsee soll nicht abstrakt bleiben, sondern durch konkrete Orte, Bildungsformate und praktische Erfahrung kulturell verankert und erlebbar werden.
Transformation von Tourismus und regionaler WertschöpfungTourismus kann sich vom Konsum hin zur Mitgestaltung bewegen und mit regionalen Arbeitsfeldern, Küstenpflege und ökologischer Verantwortung verbunden werden.
Arbeitsfelder

Bereiche, die im Projekt zusammenkommen

Ökologie

Untersuchung des Potenzials künstlicher Strukturen als Habitat, Siedlungsraum und Teil mariner Regenerationsprozesse.

Küstenschutz

Fragen nach Erosionsminderung, Wellenbrechung, struktureller Resilienz und langfristiger Anpassung an sich verändernde Küstenbedingungen.

Material und Form

Entwicklung und Erforschung von Formen, Oberflächen und Materialien, die funktional, ökologisch und räumlich wirksam sein können.

Kunst und Vermittlung

Übersetzung komplexer ökologischer und infrastruktureller Fragen in anschauliche, ästhetische und öffentlich zugängliche Formate.

Öffentlichkeit und Teilhabe

Entwicklung eines Projektrahmens, in dem Kommunen, Forschung, Kultur, Initiativen und interessierte Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch kommen können.

Über uns

Zur Person hinter dem Projekt

Mathias Baresel ist Künstler, Komponist und transdisziplinärer Projektentwickler. Er arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Öffentlichkeit, Raum und konkreter Projektentwicklung. Ein besonderer Hintergrund seiner Arbeit liegt in seiner langjährigen Erfahrung als Skipper und Freediver sowie in seiner intensiven Beschäftigung mit Meeres- und Küstenräumen. Er entwickelt Vorhaben, in denen ökologische, gesellschaftliche und gestalterische Fragen zusammenkommen.

Kontakt

Kontakt aufnehmen

Offen für Austausch mit Forschung, Kommunen, Kultur, Küstenakteuren und potenziellen Projektpartnern.

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